Home  /  Podcast Directory  /  Music  /  Zeitreise: Klassik im Gespräch | Deutsche Welle


Last update: 2008-10-13

Interview mit Wolfgang Sawallisch

2008-10-13 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 12s

„Als erste Oper habe ich ‚Hänsel und Gretel’ dirigiert“ - Wolfgang Sawallisch erinnert sich an die Anfänge seiner Karriere.„Das Atlantisbuch der Dirigenten“ beschreibt ihn auf folgende Weise: „Sollte jemand ein Paradigma für einen Generalmusikdirektor suchen: Hier ist es. Wolfgang Sawallisch ist der GMD par excellence.“ Und die „Süddeutsche Zeitung“ bezeichnete ihn am 26. August 1998 als einen „Dirigenten der Werktreue“ - Wolfgang Sawallisch, ein weltweit gefragter Dirigent, gehört heute noch zu den lebenden Legenden des Dirigierpultes. Geboren wurde er am 26. August 1923 in München. Nach dem Abitur studierte Sawallisch an der Staatlichen Musikhochschule München, die er mit einem Staatsexamen abschloss. Bereits ab 1947 begann seine Karriere als Dirigent. Zunächst war er Korrepetitor und Kapellmeister am Stadttheater Augsburg. Es folgten weitere Stationen seiner Dirigententätigkeit: Aachen, Berlin, Luzern oder auch Bayreuth, um nur einige zu nennen. 1971 trat Sawallisch die Stelle des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper an. In dieser Funktion blieb er dieser Bühne bis 1993 verbunden. Sein weiterer musikalischer Weg führte ihn zu dem weltweit bekannten Philadelphia Orchestra, dessen Leitung er für 10 Jahre übernommen hatt. Während seiner Karriere wurde Wolfgang Sawallisch mehrfach ausgezeichnet und geehrt – unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse. Anlässlich seines 75. Geburtstages sprach DW-Mitarbeiterin Gabriele Weiner im August 1998 mit Wolfgang Sawallisch über seinen musikalischen Weg.…

x

Share: Interview mit Wolfgang Sawallisch


Interview mit Peter Ruzicka

2008-10-06 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 16s

„Es ist nicht daran zu denken, größere Werke anzugehen“ – Peter Ruzicka spricht über seine Kompositionstätigkeit in Salzburg.„Habemus Papam“ – so titulierte die „Süddeutsche Zeitung“ einen ihrer Artikel am 27. November 1999. Dabei ging es allerdings keineswegs um die Wahl eines neuen Papstes, sondern um eine Nachricht aus der Musikwelt: Die berühmten Salzburger Festspiele haben endlich einen Nachfolger für den bisherigen, 2001 ausscheidenden künstlerischen Leiter gefunden. Peter Ruzicka, der Mann „mit fünf Berufen“ („Der Tagesspiegel“, 8. Februar 2000), sollte nun die Nachfolge von Gerard Mortier antreten. Sicherlich eine glückliche Entscheidung, denn die unter Mortier begonnene Modernisierung der Festspiele sollte fortgesetzt werden. Doch der Weg nach Salzburg führte Ruzicka über verschiedene Stationen. Geboren wurde er am 3. Juli 1948 in Düsseldorf. Nach dem Abitur studierte Ruzicka Rechts-, Theater-, Musikwissenschaft und Betriebswirtschaft in Hamburg, München und Berlin. Schließlich promovierte er 1977 zum Dr. jur. Bereits als Student betätigte er sich unter anderem als Komponist. Seine erste Komposition stammt aus dem Jahr 1967 („Drei Szenen für Klarinette solo“). Weitere Werke folgten und wurden von beinahe allen namhaften Orchestern und Solisten aufgeführt. Für seine Kompositionen wurde er mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Sein Betätigungsfeld beschränkte sich jedoch nicht nur auf das Komponieren. So übernahm er unter anderem die Stelle des Intendanten des Radiosymphonieorchesters Berlin, später der Staatsoper in Hamburg und der Hamburger Philharmoniker. Weitere Stationen seiner Karriere führten ihn nach München, Amsterdam und schließlich nach Salzburg. Ruzicka machte sich auch einen Namen als Dirigent und Pädagoge. Seiner offiziellen Internetseite ist zu entnehmen, dass er in der Saison 2008/09 weiterhin als Dirigent tätig sein und unter anderem das China Philharmonic Orchestra dirigieren wird. Im August 2004 hatte die DW-Redakteurin Aya Bach die Gelegenheit mit Peter Ruzicka zu sprechen und interviewte ihn unter anderem zu den Salzburger Festspielen.…

x

Share: Interview mit Peter Ruzicka


Interview mit Giuseppe Sinopoli

2008-09-29 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 8s

„Beethoven war der erste Komponist, der mich noch als Kind fasziniert hat“ - Giuseppe Sinopoli erinnert sich an seine Kindheit.Am 20. Januar 1989 charakterisierte ihn die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ auf folgende Weise: „Ein verdammt gut aussehender Dirigent. Ein Mann des Fin de siècle. Krause schwarze Haare, Vollbart überm Vatermörder, runde Intellektuellenbrille. Nicht groß. Sein Gang fast eine Karikatur: kleine Stampfschritte aus den Knien, Kinn nach oben, Rücken steif. Wenn er dirigiert, spreizt er gelegentlich den kleinen Finger ab: Giuseppe Sinopoli hat Stil“. Geboren wurde er am 2. November 1946 in Venedig. Von 1965 bis 1967 studierte er am Konservatorium "Benedetto Marcello" in Venedig Komposition, doch gleichzeitig auch an der Universität von Padua Medizin, später Psychiatrie und schließlich Archäologie. Im Jahre 1972 trat Sinopoli eine Dozentenstelle für zeitgenössische Musik am Konservatorium "Benedetto Marcello" von Venedig an. Zunächst betätigte er sich als Komponist – die berühmten Sommerkurse in Darmstadt besuchte er bereits ab 1968 - doch nach einigen Kompositionsversuchen entschied er sich für eine Dirigentenkarriere. Dies sollte sich auch bald als die richtige Entscheidung herauszustellen, denn innerhalb von nur wenigen Jahren standen ihm die berühmtesten Bühnen offen: unter anderem in Hamburg, Berlin, Wien und München, London und New York, Rom und Bayreuth. Schließlich nahm er 1992 auch die Stelle des Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden an. Sein plötzlicher Tod unterbrach jedoch seine steile Karriere: am 20. April 2001 erlag Sinopoli in Berlin einem Herzinfarkt, der ihn während einer Opernaufführung überfiel. Der damalige Intendant der Dresdner Oper sagte am 24. April in einem Interview für „Die Welt“: „Er hinterlässt eine empfindliche Lücke.“ Und damit meinte er sicherlich auch noch die weiteren künstlerischen Pläne von Giuseppe Sinopoli. Im Oktober 2000 sprach DW-Redakteurin Inge Ivanovic mit Giuseppe Sinopoli unter anderem über die Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Dresden und über seine Beziehung zum Werk von Johann Sebastian Bach.…

x

Share: Interview mit Giuseppe Sinopoli


Interview mit Peter Schreier

2008-09-22 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 8s

„Ich hatte keinen Grund weg zu gehen“ – Peter Schreier spricht über seine Arbeit in der DDR.Gefragt in einem Interview der „Berliner Zeitung“ vom 30. Juli 2005 nach dem Grund für seinen Rücktritt von der Gesangstätigkeit antwortete er: „Ich werde siebzig Jahre alt. Darf ich da nicht aufhören?“ Und schon damals lagen bereits 46 Jahre Bühnenerfahrung hinter ihm, denn sein Debüt als Sänger gab er bereits 1959. Peter Schreier wurde am 29. Juli 1935 in Meißen geboren. In den Jahren 1956-1959 studierte er Gesang und Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik in Dresden. Die Stationen seiner internationalen Karriere führten ihn zunächst an die Staatsoper Dresden und später an die Staatsoper in Berlin. Rasch wurde er zum bekanntesten Sänger der damaligen DDR. Die Behörden des „Arbeiter- und Bauernstaates“ gewährten Schreier nahezu völlige Reisefreiheit. So wurde er seit Mitte der Sechzigerjahre Gast auf zahlreichen internationalen Bühnen. Ob Wiener Staatsoper, die Mailänder Scala, ferner Salzburg oder auch New York – Schreiers Auftritte waren stets mit Begeisterung aufgenommen worden. Er machte sich auch einen Namen als Liedinterpret. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen zeugen bis heute von seiner hohen Kunst des Lied-Gesanges. Ab 1970 betätigte sich Schreier auch als Orchester- und Chordirigent. Eine Vielzahl an Preisen und Ehrungen säumten seinen musikalischen Weg – unter anderem wurde er in der DDR und in Österreich zum Kammersänger ernannt. Im Juni 2000 sprach DW-Redakteur Rolf Peters mit Peter Schreier über Berufliches und Privates.…

x

Share: Interview mit Peter Schreier


Interview mit Sylvia Geszty

2008-09-14 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 10s

„Ich denke an eine dritte Karriere, und zwar als Opernregisseurin“ - Sylvia Geszty spricht über ihre Zukunftspläne.Als „Königin der Koloraturen“ wurde sie bereits in den Sechzigerjahren gefeiert, Engagements an den bedeutendsten Opernhäusern Europas flatterten ihr auch schon damals zahlreich ins Haus. Und diese Karriere sollte dann noch über Jahre andauern. Sylvia Geszty, die eigentlich Sylvia Maria Ilona Witkowsky heißt, wurde am 28. Februar 1934 in Budapest geboren. Nach dem Abitur studierte sie Gesang zunächst am Budapester Konservatorium und dann an der Ferenc-Liszt-Musikhochschule. Das Studium schloss sie 1959 ab. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Solistin der Ungarischen Philharmonischen Gesellschaft, wurde sie 1961 an die Deutsche Staatsoper in Ostberlin verpflichtet. Engagements an der Ostberliner Komischen Oper und Gastspiele an der Hamburgischen Staatsoper folgten anschließend. 1970 siedelte Geszty nach Westdeutschland um. Mit ihren Glanzpartien feierte sie Erfolge nicht nur in Hamburg, sondern auch in München, Stuttgart, Salzburg, Wien, London, Edinburgh, Moskau oder Los Angeles. Sie gastierte aber auch auf den Opernbühnen in Buenos Aires und Kairo. Unvergessen bleibt vor allem ihre Interpretation der Partie der Königin der Nacht in der „Zauberflöte“. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bescheinigte ihr am 28. Februar 2004 anlässlich des siebzigsten Geburtages: „Neben der Treffsicherheit für funkelnde Staccati und der Geläufigkeit für geschmeidige Koloraturen besaß sie auch die expressiven Farben für lyrische, selbst für einige dramatische Partien.“ Geszty spielte auch zahlreiche Schallplatten mit diversen Arien ein, was neben den Auftritten in Rundfunk und Film ihre Popularität zusätzlich steigerte. Sie unterrichtete auch Gesang – und das 22 Jahre lang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Im Februar 1999 Sprach DW-Redakteur Rolf Peters mit Sylvia Geszty unter anderem über ihr Leben, wichtige Opern- und Operettenrollen und ihre Engagements.…

x

Share: Interview mit Sylvia Geszty


Interview mit Colin Davis

2008-09-08 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 14s

„Am schönsten ist: die Damen sind verdammt gut“ – Sir Colin Davis spricht über das London Symphony Orchestra.„Dirigieren kann man nicht unterrichten. Vielleicht ein wenig Schlagtechnik, aber nicht die Fähigkeit, Musik zu verstehen, und vor allem nicht die Leidenschaft zur Musik“ – sagte er in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ vom 6. November 1995. Und er wusste sicherlich wovon er sprach, denn als Dirigent ist er ein Autodidakt. Colin Davis wurde am 25. September 1927 in Weybridge in der Grafschaft Surrey geboren. Nach der Schule nahm er ein Studium im Fach Klarinette am Royal College of Music in London auf. Doch das Dirigieren war sein eigentliches Ziel – er hat es sich nach dem Studium selbst beigebracht. Seit 1949 steht er nun am Dirigentenpult, und das mit großem Erfolg. Einige Stationen zu Beginn seiner internationalen Karriere: das schwedische Kammerorchester "Kalmar Orchestra", die Chelsea Opera Group, die Londoner Philharmoniker oder auch das Königliche Philharmonische Orchester. Der Aufstieg in die Reihen der bedeutendsten Dirigineten war nicht mehr aufzuhalten. Bereits im Januar 1966 nannte ihn die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ einen „der beliebtesten und begabtesten unter den jüngeren Dirigenten.“ In den Jahren 1967-1971 übernahm er die Leitung des Symphonie-Orchesters der BBC, davor gastierte er unter anderem in der UdSSR. Gastdirigate bei den namhaftesten Orchestern folgten. Im September 1983 trat Davis die Stelle des Chefdirigenten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks an - neun Jahre blieb er in München. Den französischen Komponisten Hector Berlioz hat Davis insbesondere ins Herz geschlossen und spielte sein Gesamtwerk auf Schallplatte ein. 1980 wurde Davis von der britischen Königin in den Adelsstand erhoben. Doch der Ehrungen waren noch nicht genug: die Staatskapelle Dresden ernannte ihn zum Ehrendirigenten – dem ersten in der Geschichte des Orchesters. Neben zahlreichen weiteren Ehrungen ist Davies unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Im September 1997 porträtierte DW-Redakteurin Inge Ivanovic Colin Davis anlässlich seines 70. Geburtstages und sprach mit dem Dirigenten unter anderem über die Stationen seines musikalischen Weges und seine weiteren Pläne.…

x

Share: Interview mit Colin Davis


Interview mit Christoph Eschenbach

2008-09-01 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 24s

„Was mir überhaupt nicht liegt, ist Spezialisierung“ - Christoph Eschenbach spricht über sein breites Repertoire.„Die Orchester sind sehr schnell formbar in die Klangwelt, die dem Dirigenten vorschwebt. Aber noch einmal: Die Wiener sind anderes, die haben diesen wunderbaren, unverwechselbaren Streicherklang, die kein Dirigent verhärten kann“ – sagte er in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 31. Dezember 1999. Und sicherlich wusste er, wovon er sprach, denn seine Dirigentenkarriere dauerte zu diesem Zeitpunkt bereits seit 27 Jahren an. Christoph Eschenbach wurde am 20. Februar 1940 in Breslau geboren. Nach dem Abitur 1959 studierte er Klavier und Orchesterleitung. Das Musikstudium schloss er 1963 ab. Zunächst begann Eschenbach eine Karriere als Pianist und wurde bald zu einem der gefragtesten Solisten. In den USA debütierte er 1969 mit dem Cleveland Orchestra unter George Szell. Gefragt von der „Kölnischen Rundschau“ in einem Interview vom 27. Februar 1997, warum er das Klavier gegen den Taktstock getauscht hatte, gab Eschenbach zur Antwort: „Von Kindheit an war ich fasziniert vom Orchesterklang und vom Dirigieren selbst.“ So begann seine Dirigentenkarriere 1972 - in Hamburg dirigierte er Bruckners dritte Sinfonie. Der Aufstieg in die erste Reihe der Dirigenten war unaufhaltsam. Nach lediglich drei Jahren wurde er in den USA bekannt - 1975 dirigierte er erstmalig das San Francisco Symphony Orchestra. Sein längster Aufenthalt in den USA sollte später 10 Jahre andauern – in den Jahren 1988 - 1998 war er Chefdirigent des Houston Symphony Orchestra. Doch bis dahin – aber auch später - dirigierte Eschenbach zahlreiche namhafte Orchester. Zürich, Wien, Chicago, Philadelphia, Hamburg oder Paris – dies sind nur einige Stationen seines musikalischen Weges. Ab 2000 übernahm er die musikalische Leitung des Orchestre de Paris. Seiner offiziellen Internetseite ist zu entnehmen, dass Eschenbach mit dem Ende der Saison 2009/10 von dieser Funktion abtreten wird. Neben zahlreichen Preisen und Ehrungen wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesverdienstkreuz mit Stern ausgezeichnet. Im Juni 1997 sprach DW-Redakteur Gero Schließ mit Christoph Eschenbach unter anderem über seine Laufbahn als Pianist und Dirigent.…

x

Share: Interview mit Christoph Eschenbach


Interview mit Simone Young

2008-08-25 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 13s

„Ich bin eine Frau im Männerberuf“ - Simone Young spricht über ihre Arbeit als Dirigentin.„Pfundskerl“, „Prachtmädel“ – dies sind nur einige der Bezeichnungen, über die „Die Zeit“ am 8. April 1994 als Reaktionen auf ihre Auftritte zu berichten weiß. Und damit nicht genug des Lobes: „tänzerische Eleganz“ und „überschwängliche Energie“ wird ihr ebenso bescheinigt. Simone Young wurde am 2. März 1961 in Sydney geboren. Ab 1979 studierte sie an der Musikhochschule in Sydney Komposition und Klavier. Schnell jedoch entdeckte sie ihre Vorliebe fürs Dirigieren. Bereits im Alter von 24 Jahren debütierte sie als Dirigentin – wie nicht selten der Zufall so will, legte eine Krankheitsvertretung den Grundstein für eine Taktstockkarriere. 1987 ging sie als Stipendiatin des Australischen Kulturministeriums an die Kölner Oper als Solokorrepetitorin, vier Jahre später wurde sie dort Kapellmeisterin und Assistentin von James Colon. 1992 kam nun die entscheidende Wende: Engagements an der Komischen Oper in Berlin, an der Wiener Volksoper, an der Berliner Staatsoper und schließlich an der Wiener Staatsoper brachten sie in die Riege der gefragtesten Dirigenten. Elke Mascha Blankenburg zitiert Young in ihrem Porträt mit den Worten: „Als erste und noch dazu einzige Frau vor einem reinen Männerorchester zu stehen, wie vor dem dem Orchester der Wiener Staatsoper, war schon etwas seltsam“. Ihre Karriere war nicht mehr aufzuhalten: die New Yorker Metropolitan Opera, die New Yorker Philharmoniker – dies sind nur einige Stationen ihres musikalischen Weges, denn sie wurde ebenso unter anderem nach München, Berlin, Wien, London, Paris, Sydney oder Bergen verpflichtet. Ab Mai 2003 ist sie Intendantin der Hamburgischen Staatsoper und Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters. Ihr Vertrag mit Hamburg läuft zunächst 2015 aus.Im Juli 1996 porträtierte Elke Pressler die australische Dirigentin und sprach mit ihr unter anderem über ihre rasante Karriere und ihr Privatleben.…

x

Share: Interview mit Simone Young


Interview mit Anne-Sophie Mutter und Krzysztof Penderecki

2008-08-18 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 7s

„Ich bin jeden Tag sehr früh aufgestanden“ – Anne-Sophie Mutter erinnert sich an die Vorbereitung zur Uraufführung des2. Violinkonzertes von Krzysztof Penderecki.Der „Süddeutschen Zeitung“ vom 24. Mai 1995 sagte sie in einem Interview: „Es ist ein sehr schwieriges Stück. Es ist alles drin, was sich ein Geiger wünscht und was er sich nicht wünscht … Es ist mein erster Penderecki, für mich also eine völlig neue Sprache sozusagen.“ Gemeint hatte Anne-Sophie Mutter das 2. Violinkonzert des polnischen Altmeisters Krzysztof Penderecki, das der Komponist für sie geschrieben hat. Die Violinistin stand damals schon auf dem Podest einer internationalen Karriere. Anne-Sophie Mutter wurde am 29. Juni 1963 in Rheinfelden geboren. Den Musikunterricht bekam sie schon sehr früh – im Alter von fünf Jahren kam zunächst das Klavier, einige Zeit später dann der Umstieg zur Violine. Diese Entscheidung sollte sich später als völlig richtig erweisen, denn bereits mit sechs Jahren gewann sie beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" den „ersten Preis mit besonderer Auszeichnung.“ Der Grundstein für die weitere Karriere war gelegt. Nach einer umfassenden Musikausbildung kam nun das entscheidende Datum: am 11. Dezember 1976 spielte sie bei Herbert von Karajan vor – der weltberühmte Dirigent lud darauf die erst dreizehnjährige Violinistin als Solistin zu den Salzburger Festspielen 1977 ein. Der internationale Durchbruch war geschafft. Noch im selben Jahr spielte sie mit dem English Chamber Orchestra und bereits 1980 gab sie ihr Debüt in den USA. Konzertauftritte in aller Welt in den berühmtesten Häusern und immer wieder neue Schalplattenaufnahmen festigten ihren Ruf eines Weltstars. Unzählig sind auch die Preise und Auszeichnungen, mit denen sie geehrt wurde. Sicherlich nicht wenige Ehrungen sind auch dem Komponisten zuteil geworden, von dem Anne-Sophie Mutter in dem zitierten Interview sprach. Denn: Krzysztof Penderecki war im Jahr 1977 - dem Jahr des internationalen Debüts von Mutter – bereits ein Weltstar unter den Komponisten. Er wurde am 23. November 1933 in Debica bei Krakau geboren. Seiner frühen Musikerziehung und schließlich 1951 einem Studium am Krakauer Konservatorium – wobei er zugleich Philosophie, Kunst- und Literaturgeschichte an der Jagellonen-Universität studierte - schloss sich noch ein Kompostionsstudium an der Krakauer Staatsakademie für Musik an, das er 1958 mit dem Staatsexamen beendete. Von da an ist sein Aufstieg in die Reihen der führenden Komponisten unserer Zeit unaufhaltsam geworden. Das Jahr 1960 markiert den internationalen Durchbruch Pendereckis – die Uraufführung von "Anaklasis" für 42 Streichinstrumente bei den Donaueschinger Musiktagen. In den Folgejahren entwickelte er eine große Affinität zu Deutschland. Auftragswerke, Professuren und unzählige Ehrentitel (unter anderem ist er Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland) säumen bis heute seinen musikalischen Weg. Im März 2006 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster verliehen. Im September 1995 traf DW-Redakteur Dieter Glave Anne-Sophie Mutter und Krzysztof Penderecki in Leipzig und sprach mit den Künstlern über das 2. Violinkonzertes vor seiner Uraufführung im Leipziger Gewandhaus.…

x

Share: Interview mit Anne-Sophie Mutter und Krzysztof Penderecki


Interview mit Hans-Jürgen von Bose

2008-08-12 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 8s

„Mozart sagte zu mir: mache doch einfach Musik“ – Hans-Jürgen von Bose erinnert sich an einen Traum.Ob Vokalmusik, Bühnenwerke, Instrumentalmusik, Kammermusik oder Klaviermusik – die Liste seiner Werke ist für einen „erst“ 55-jährigen Komponisten beachtlich. Und dass er zum Reigen etablierter deutscher Komponisten gehört, das hatte er spätestens 1996 bewiesen und zwar mit seiner Oper „Schlachthof 5“. Einem Werk, von dem „Der Spiegel“ in seiner Ausgabe vom 1. Juli 1996 schrieb: „“So weit hat es die Oper also endlich gebracht: dass sie sich auf die Schippe nimmt, dass sie virtuos jongliert zwischen Matthäus-Passion und Tanzdielenschwof…“. Hans-Jürgen von Bose wurde am 24. Dezember 1953 in München geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Frankfurter Musikhochschule Kompositionstechnik und Klavier. Als Komponist debütierte von Bose mit einem Streichquartett. Seit 1976 lebte er in München. Bereits 1978 wurde die internationale Kritik auf ihn aufmerksam – mit seiner 1. Symphonie und dem 2. Streichquartett sicherte er sich ein Stipendium in Rom. 1992 wurde ihm eine Professur für Komposition an der Münchner Hochschule für Musik und Theater übertragen. Von Bose ist Träger vieler Preise und Auszeichnungen und war auch Mitglied der Akademie der Künste. War, denn eine lapidare Agenturmeldung fand sich jedoch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am 19. Februar 1992: „Der Komponist Hans-Jürgen von Bose hat am Montag in einem offenen Brief an den Akademie-Präsidenten Walter Jens seinen Austritt aus der Akademie der Künste erklärt. Er protestierte damit ebenfalls gegen die ‚en-bloc-Ãœbernahme’ der Mitglieder der Akademie Ost.“ Derzeit Lebt von Bose in Berlin.Im Februar 1995 sprach DW-Mitarbeiter Volkmar Fischer mit Hans-Jürgen von Bose über sein bisheriges Schaffen.…

x

Share: Interview mit Hans-Jürgen von Bose


Interview mit Carl Orff

2008-08-04 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 5s

"Antike und Christentum sind die Wurzeln" - Carl Orff beschreibt seinen Betrachtungswinkel des Abendlandes."Carl Orff war der Verkünder einer christlichen Humanität" - schrieb unter anderem in ihrem Nachruf zum Tode von Carl Orff die Wochenzeitschrift "Die Zeit" im April 1982. Und in der Tat: in dem nun nachfolgenden Interview bestätigt der Komponist seine Verbundenheit mit dem christlichen Gedankengut. Carl Orff wurde am 10. Juli 1895 in München geboren. Ab dem fünften Lebensjahr erhielt er Unterricht in Klavier-, Orgel- und Cellospiel. Bereits als 16-Jähriger komponierte Orff an die 50 Lieder. Nach dem Gymnasium begann er mit dem Musikstudium an der Akademie der Tonkunst in München. Carl Orff betätigte sich auch als Kapellmeister an verschiedenen Bühnen und als Musikpädagoge. Der Durchbruch als Komponist gelang ihm 1937 mit der Uraufführung seines wohl bekanntesten Werkes, der "Carmina Burana", die von den damaligen Machthabern zwar nicht verboten, jedoch sehr kritisch beurteilt wurde. Es folgten nun zahlreiche weitere Kompositionen, darunter Vokalmusik, Bühnenwerke oder auch Instrumentalmusik. Trotz des großen Erfolges als Komponist betätigte sich Orff weiterhin als Pädagoge. Für sein Werk wurde er mehrfach mit Preisen und Auszeichnungen - unter anderem auch mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband - geehrt. Carl Orff starb am 29. März 1982 in München. In einem Telefoninterview, das Dieter Schütz mit Carl Orff im Juli 1975 führte, beschreibt der Komponist unter anderem die Grundelemente seiner Musik und die Verbindung zwischen Wort, Musik und Tanz in seinen Werken.…

x

Share: Interview mit Carl Orff


Interview mit Christoph von Dohnányi

2008-07-28 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 9s

„Leben heißt, sich die Neugier erhalten“ - Christoph von Dohnányi im Porträt und Interview.Auf die Frage der Zeitung „Die Welt“ (vom 3. September 2004), ob die Dirigenten im Alter immer besser werden, antwortete er mit den Worten: „Dirigieren ist eine physische Belastung. Aus geriatrischen Gründen würde ich das niemandem empfehlen.“ Er selbst jedoch scheint mit seinen knapp 80 Jahren immer noch recht belastbar zu sein, denn er dirigiert unermüdlich weiter - Christoph von Dohnányi, dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ noch im April 2008 ein „gelassenes, präzises, nichts im Ungefähren lassendes Dirigat“ bescheinigte. Er wurde am 8. September 1929 in Berlin geboren. Sein Vater, Hans von Dohnányi wurde 1943 verhaftet und im April 1945 als Widerstandskämpfer in Sachsenhausen hingerichtet. Nach dem Abitur studierte von Dohnányi in München zunächst Jura, doch bald wechselte er an die Münchener Musikhochschule, wo er 1951 sein Examen als Kapellmeister ablegte. 1952 trat von Dohnányi eine Stelle als Korrepetitor und Kapellmeister an der Frankfurter Oper an. Sein weiterer musikalischer Weg führte ihn unter anderem nach Lübeck, Kassel, Köln und Hamburg. Jedoch vor allem als Operndirektor in Frankfurt wurde von Dohnányi berühmt. 1984 übernahm er den Posten des Chefdirigenten beim Cleveland Orchestra, von dem er sich nach sechzehn Jahren trennte. Weitere Stationen seiner Karriere waren unter anderem das Londoner Philharmonia Orchestra oder auch das Orchestre de Paris. Von Dohnányi stand außerdem am Dirigentenpult des NDR-Sinfonieorchesters. Er ist Träger zahlreicher internationaler Auszeichnungen und wurde unter anderem vom US-Magazin "Musical America“ zum Dirigenten des Jahres 1992 gewählt. Anlässlich des 65. Geburtstages von Christoph von Dohnányi sprach im September 1994 DW-Redakteur Rick Fulker mit dem Dirigenten unter anderem über die Arbeitsbedingungen in Cleveland und die amerikanische Musik- und Orchesterkultur.…

x

Share: Interview mit Christoph von Dohnányi


Interview mit James Conlon

2008-07-21 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 20s

„Täglicher Kampf um das höchste Niveau“ – James Conlon beschreibt seinen Musikeralltag.„Die Welt“ schrieb am 22. November 1975: „James Conlon, Amerikas neuer Wunderknabe, gab in Köln sein Deutschland-Debüt“. Sicherlich kein schlechter Anfang für einen angehenden Weltstar, denn als 25-jähriger Dirigenten-Novize stand er zum ersten Mal dem Kölner Gürzenich Orchester vor, dessen Leitung er sodann vierzehn Jahre später gänzlich übernahm. Diese „Ehe“ sollte 13 Jahre halten. James Conlon wurde am 18. März 1950 in New York geboren. Noch in der Schule bekam er seinen ersten Musikunterricht in Gesang, Violine und Klavier. Nach dem Studium an der New Yorker Juilliard School begann nun für Conlon der Aufstieg zum Stardirigenten. In den Jahren 1983-1991 war er unter anderem Chefdirigent der Rotterdamer Philharmoniker und seit 2006 leitet Conlon die Los Angeles Opera. Zahlreiche Tourneen in aller Welt festigten seinen Ruf eines der talentiertesten Dirigenten, die sich derzeit auf den Bühnen der Musikwelt tummeln. Nach dem Austritt Conlons aus dem Vertrag mit der Stadt Köln schrieb der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 3. Juli 2002: „Mit Fug und Recht könne man Conlons Kölner Zeit eine Ära nennen…“. Eine Ära, die sicherlich für beide Seiten bereichernd war. Er selbst wird vom „General-Anzeiger“ am 4. Juli 2002 zitiert: „Ich werde das Orchester nie vergessen“. Im Juli 1994 sprach DW-Redakteur Gero Schließ mit James Conlon unter anderem über sein Engagement in Köln und seine gesamte Dirigentenlaufbahn.…

x

Share: Interview mit James Conlon


Interview mit Ferdinand Leitner

2008-07-14 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 13s

Mit vier Jahren den Entschluss gefasst, Dirigent zu werden - Ferdinand Leitner erinnert sich an seinen beruflichen Werdegang.Ferdinand Leitner wurde am 4. März 1912 in Berlin geboren. Nach dem Gymnasium in Berlin und studierte er 1926-1931 an der Staatlichen Akademischen Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg Klavier und Dirigieren. Sein Debüt zuerst als Pianist und dann als Chordirigent folgte dann Anfang der 30er Jahre. So wurde Leitner auch 1935 von Fritz Busch als Assistent nach Glyndebourne verpflichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zunächst zum Ersten Kapellmeister nach Hamburg und gegen Ende 1946 als Operndirektor an der Staatsoper in München berufen, doch seinen Ruhm erlangte Leitner vor allem in den Jahren 1947 bis 1969 als Opernchef und Generalmusikdirektor in Stuttgart. Anschließend verpflichtete ihn das Opernhaus in Zürich, dem er 14 Jahre die Treue hielt. Gastdirigate führten Ferdinand Leitner rund um den Globus. Er gastierte unter anderem in Buenos Aires, Chicago, Mailand, Rom und Tokio. Er wurde auch mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt – unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz. Ferdinand Leitner starb am 3. Juni 1996 in Zürich. In unzähligen Nachrufen würdigte man nicht nur sein handwerkliches Können, sondern auch seine menschlichen Qualitäten. Die „Neue Züricher Zeitung“ beschrieb Leitner am 6. Juni 1996: „Bei aller Annerkennung und Reputation zählte Leitner nie zur Gattung der Stardirigenten. Dem standen seine distinguierte Art, sein ganz auf die Sache bezogenes, auf steten Fluss und plastische Modellierung, auf Feinheit und Genauigkeit bedachtes Musizieren entgegen“, „Die Welt“ schrieb am 7. Juni 1996 über Leitner: „Er war vielleicht keiner der ganz Großen, aber sicher einer der besten“ und die „Stuttgarter Zeitung“ schrieb am gleichen Tag: „Er war der Typ des vollendeten Gentleman-Dirigenten“. Anlässlich des 80. Geburtstages von Ferdinand Leitner porträtierte im März 1992 Burkhard Laugwitz den Dirigenten und sprach mit ihm über sein berufliches und privates Leben.…

x

Share: Interview mit Ferdinand Leitner


Interview mit Kurt Masur

2008-07-07 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 17s

„Die Musiker haben erkannt, dass die Welt mehr zusammengerückt ist“ – Kurt Masur spricht über sein Engagement bei den New Yorker Philharmonikern.„Musik ist für mich eine Ãœberlebensfrage“ – sagte er dem „Kölner Stadt Anzeiger“ am 6. September 1993, einige Monate zuvor ist er von der amerikanischen Fachzeitschrift „Musical America“ als Musiker des Jahres 1993 geehrt worden. Kurt Masur, die Galionsfigur der deutschen Musiklandschaft ist am Dirigentenpult selbst im hohen Alter immer noch sehr aktiv. Geboren wurde er am 18. Juli 1927 im schlesischen Brieg. Zunächst absolvierte Masur eine Elektrikerlehre, doch danach entschied er sich für die Musik. Am Leipziger Konservatorium studierte er ab 1946 Klavier, Komposition und Orchesterleitung. Das Studium brach er jedoch nach zwei Jahren ab. Sein Debüt als Kapellmeister erfolgte am Theater von Halle an der Saale, wo er zum ersten Mal Opernaufführungen dirigierte. Es folgten weitere Engagements auf verschiedenen Bühnen der damaligen DDR, doch der Wendepunkt in seiner Karriere kam 1970, als er Kapellmeister des 1743 gegründeten Gewandhauses in Leipzig wurde - Masur formte dieses Orchester zu einem der besten Klangkörper. Er selbst nannte sich auch „Politiker wider Willen“ - unvergessen bleibt sein politisches Engagement bei den Montagsdemonstrationen 1989 in Leipzig – er gehörte zu den Mitunterzeichnern des Aufrufs zum beiderseitigen Verzicht auf Gewalt. In diesem Zusammenhang sagte in einer Würdigung zu Masurs 80. Geburtstag sein Dirigenten-Kollege, der ebenfalls aus der ehemaligen DDR stammende Peter Gülke: „Seine Stimme war nicht die einzige, aber die wichtigste“. Verpflichtungen bei den New Yorker Philharmonikern, bei der London Philharmonic Orchestra oder auch beim Orchestre National de France in Paris – dies sind nur einige Stationen seiner steilen internationalen Karriere. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen säumten bisher seinen musikalischen Weg. Im April 2008 ist Masur mit dem Wilhelm-Furtwängler-Preis geehrt werden. Im August 1991 sprach DW-Mitarbeiter Burkhard Laugwitz mit Kurt Masur über seine Arbeit als Dirigent und die Aussagekraft der Musik.…

x

Share: Interview mit Kurt Masur


Interview mit Woldemar Nelsson

2008-06-30 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 15s

„Die erste Oper erst in Bayreuth dirigiert“ - Woldemar Nelsson erinnert sich an sein Debüt als Operndirigent.Der langjährige Leiter der Bayreuther Festspiele Wolfgang Wagner wird in der Zeitung „Die Welt“ (04.08.1980) mit folgenden Worten zitiert: „Er ist einer der freundlichsten Dirigenten, die ich kenne“ und die Frankfurter Rundschau bezeichnete ihn in ihrer Ausgabe vom 18.02.1981 als „Energiequell am Pult“. Es ist hier die Rede von einem Dirigenten, dessen Karriere zwar schon in der Sowjetunion beachtlich war, jedoch ihren Höhepunkt in Deutschland erreichte - Woldemar Nelsson. Er wurde am 4. April 1938 in Kiew geboren. Zunächst als Geiger ausgebildet, absolvierte Nelsson ein Dirigentenstudium an der Musikhochschule in Nowosibirsk sowie an den Meisterschulen in Moskau und St. Petersburg. Nachdem er 1971 den 1. Preis im Moskauer Allunions-Wettbewerb gewonnen hatte, wurde er für fünf Jahre Assistent bei Kyrill Kondraschin an der Moskauer Philharmonie. Bis 1977 arbeite Nelsson mit den namhaftesten Künstlern der Sowjetunion. 1977 emigrierte er nach Deutschland – einer internationalen Karriere stand nun nichts mehr im Wege. Nelsson stand am Dirigentenpult unter anderem in Hamburg, Bayreuth, Kassel und Stuttgart. In den Jahren 1987 - 1994 war er auch Generalmusikdirektor an der Opera Forum in den Niederlanden und Chefdirigent der Königlichen Oper Kopenhagen. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn zu den berühmtesten Orchester rund um den Globus. 1980 wurde er mit der Max-Reger-Medaille ausgezeichnet. Woldemar Nelsson starb am 7. November 2006 im Alter von 68 Jahren. In ihrem Nachruf auf den Dirigenten schrieb die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 14.11.2006: „Das Dirigieren Woldemar Nelssons zeichnete sich überhaupt durch einen oft elegant-flüssigen Gestus aus, der sich mit einem eindringlichen Espressivo und mit feiner Klangsensualität verband.“Im Juni 1991 sprach DW-Mitarbeiter Burkhard Laugwitz mit Woldemar Nelsson über sein Leben als Musiker und Dirigent.…

x

Share: Interview mit Woldemar Nelsson


Interview mit Josef Metternich

2008-06-23 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 15s

„Es geht nicht immer gut - der Körper verlangt seine Ruhe, die man oft nicht geben kann“ – Josef Metternich beschreibt den Druck seiner zahlreichen Engagements.Josef Metternich wurde am 2. Juni 1915 Hermülheim bei Köln geboren. Seine Karriere als Sänger begann im Chor des Bonner Stadttheaters – wobei er damals noch keinen Gesangsunterricht genossen hatte. Erst später sollte Metternich nach Berlin gehen, wo er vom Paul Neuhaus unterrichtet wurde. In Berlin bekam Metternich auch sein erstes Engagement – zunächst für kleinere Rollen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der unaufhaltsame Aufstieg des Baritons. Den Durchbruch zur internationalen Karriere als Solist schaffte Metternich bereits mit seiner zweiten Rolle – in Verdis „Otello“. Nun entfaltete er eine rege Tätigkeit, die ihm das Image eines „Vielreisenden“ brachte. Die Engagements führten Metternich unter anderem an die Covent Garden Opera in London, an die Mailänder Scala und an die New Yorker Metropolitan Opera. Er stand zeitweise gleichzeitig bei fünf Opernhäusern unter Vertrag: so etwa in New York, Berlin, Wien, Hamburg und München. Ab 1963 nahm Metternich einen Lehrauftrag an der Kölner Musikhochschule an, den er bis 1990 wahrnahm. Josef Metternich starb am 21. Februar 2005 in Feldafing am Starnberger See. In einem Porträt von Hans König erzählt der Kammersänger Josef Metternich von seinem Leben als einer der gefragtesten Baritone seiner Zeit.…

x

Share: Interview mit Josef Metternich


Interview mit Wolfgang Stresemann

2008-06-16 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 14s

"Mit achtzehn Jahren die erste Sinfonie geschrieben" - Wolfgang Stresemann erinnert sich an seine Jugendjahre.Anlässlich seines 90. Geburtstages geizte die deutsche Presse nicht mit Lob und Anerkennung. „Musikdiplomat“ (Frankfurter Allgemeine, 20.07.1994), „Unbestechlicher Vermittler“ (Süddeutsche Zeitung, 20.07.1994) oder auch „Der Diplomat in der Philharmonie“ (Tagesspiegel, 20.07.1994) – dies sind nur einige Bespiele für die Hochachtung, mit der man ihn bedachte. Wolfgang Stresemann wurde am 20. Juli 1904 in Dresden geboren. Er war der Sohn des deutschen Reichskanzlers und Außenministers Gustav Stresemann. Nach dem Gymnasium studierte Stresemann zunächst Jura – in diesem Fach promovierte er 1928. Doch als Jurist oder als Diplomat sollte und wollte Stresemann nicht tätig werden, denn seine Vorliebe galt der Musik. So studierte er anschließend Klavier, Geige, Komposition und Dirigieren. 1939 emigrierte Stresemann mit seiner Mutter und seinem Bruder in die Vereinigten Staaten und wurde amerikanischer Staatsbürger. Dort war er im Musikfach tätig. Er komponierte Symphonien, Kammermusik und Lieder. 1951 betrat Stresemann wieder den deutschen Boden. In den Jahren 1956-1959 bekleidete er das Amt des Intendanten des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin, bis man ihn schließlich 1959 zum Intendanten des Berliner Philharmonischen Orchesters berief. In diesem Amt blieb er bis 1978. Trotz seiner Pensionierung übernahm Stresemann 1984 für ca. 18 Monate nochmals die Intendanz der Berliner Philharmoniker, nachdem sein Nachfolger Peter Girth das Handtuch geworfen hatte. Wolfgang Stresemann starb am 6. November 1998 im Alter von 94 Jahren in Berlin. Im Januar 1989 sprach DW-Redakteur Klaus Götze-Claren mit Wolfgang Stresemann unter anderem über die Prägung durch seinen Vater Gustav Stresemann und seine Tätigkeit als Intendant des Berliner Philharmonischen Orchesters.…

x

Share: Interview mit Wolfgang Stresemann


Interview mit Marek Janowski

2008-06-09 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 1m 17s

„Karriere trotz großer Hindernisse“ – Marek Janowski beschreibt seinen Weg zum weltbekannten Dirigenten.Die deutschsprachige Presse verfolgt aufmerksam seine Karriere bis heute und berichtet von jeder Aktivität, die er entfaltet. Doch eine Pressemeldung verdient besondere Aufmerksamkeit: am 14.12.1968 berichtete der "Kölner Stadt Anzeiger" von einem Angebot der Hamburgischen Oper an Marek Janowski, dort am Dirigentenpult Platz einzunehmen und schrieb dazu: "Für einen jungen Dirigenten gibt's bei einer solchen Offerte nur eins: hingehen". Und Marek Janowski ist nach Hamburg gegangen, was sich später als richtige Entscheidung herausstellte. Heute ist er einer der gefragtesten Dirigenten seiner Generation. Geboren wurde Marek Janowski am 18. Februar 1939 in Warschau. Noch im Kindesalter kam er nach Deutschland. Nach der Schule begann Janowski das Studium der Mathematik und Musik in Köln, dem auch ein weiteres Studium der Musik in Wien folgte. Als Dirigent debütierte Janowski in Aachen und Köln. Es war der Anfang einer internationalen Dirigentenkarriere, die ihn auf Bühnen in München, Berlin, London, Paris, Buenos Aires oder Den Haag führte. Bis heute steht er als Dirigent den namhaftesten Orchestern vor.Im April 1988 besuchte Marek Janowski die Deutsche Welle und unterhielt sich mit DW-Redakteur Gunnar Valk unter anderem über seine Herkunft und das Elternhaus sowie über musikalische Interpretationsfragen.…

x

Share: Interview mit Marek Janowski


Interview mit Dietrich Erdmann

2008-06-02 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 11s

"Ich habe mich nie gerne untergeordnet, aber ich habe dankbar jede Anregung aufgenommen" - Dietrich Erdmann spricht über seinen kompositorischen Weg.Anlässlich seines 85-ten Geburtstages wurde Dietrich Erdmann in einem Würdigungsartikel der GEMA von Karl Heinz Wahren mit den Worten zitiert: "Wir waren eine geschlagene, verlorene Generation". Gemeint waren hier die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf seine Entwicklung. Und dennoch: als Vertreter dieser Generation wurde Erdmann zu einem der angesehensten Komponisten und Musikpädagogen der Gegenwart. Geboren wurde Dietrich Erdmann am 20. Juli 1917 in Bonn. Schon mit acht Jahren bekam er seinen ersten Musikunterricht. Seine weitere musikalische Ausbildung setzte er an der Berliner Musikhochschule fort, die er 1938 mit einer künstlerischen Reifeprüfung abschloss. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Erdmann seine langjährige Tätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Berlin. Als Komponist debütierte er noch vor dem Zweiten Weltkrieg. Erdmanns umfangreiches musikalisches Werk umfasst sowohl Instrumental- wie auch Vokalmusik. Er ist auch Träger des Bundesverdienstkreuzes, das ihm 1987 verliehen wurde.In einem Gespräch mit Christoph Rueger im Juni 1987 spricht Dietrich Erdmann unter anderem über sein Wirken als Komponist, Musikpädagoge und Musikpolitiker.…

x

Share: Interview mit Dietrich Erdmann


Interview mit Rudolf Schock

2008-05-26 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 38s

"Ich glaube, einer meinen schönsten Erfolge war Mozart" - Rudolf Schock blickt auf seine Karriere zurück"Tenorstimme von seltenem Glanz in den hohen Lagen und nuancenreichem Ausdruck" - so beschreibt das "Lexikon der Oper" einen der populärsten deutschen Tenöre: Rudolf Schock. Geboren wurde er am 4. September 1915 in Duisburg. Seine Ausbildung zum Sänger absolvierte er in Köln und Hannover. Als Opernsänger debütierte er in 1937 in Braunschweig. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er auch Soldat war, begann Schock erneut als Sänger zu arbeiten und wurde sehr bald zum begehrten Gast und Mitglied an verschiedenen Opernbühnen. Seine Karriere führte ihn unter anderem über Hannover nach Berlin, London, Wien, Hamburg, München und Salzburg. Zu seinem Repertoire gehörten nicht nur Opern- und Operettenarien, sondern auch Oratorien und Lieder. Schocks Beliebtheit steigerten sowohl seine unzähligen Auftritte bei Fernsehen und Rundfunk, ferner seine Rollen in Musikfilmen, wie auch eine immense Schallplattenproduktion. Er war Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise - darunter des Großen Bundesverdienstkreuzes. Die deutsche Presse schloss den Kammersänger ebenfalls ins Herz und nannte ihn anlässlich des 70-ten Geburtstages 1985 zum Beispiel eine "lyrische Verführung" (FAZ) oder "Ein Tenor für die ganze Familie" (SZ). Rudolf Schock starb am 13. November 1986 in Düren. DW-Redakteur Gunnar Valk sprach im August 1985 mit Rudolf Schock, ebenfalls aus Anlass des 70-ten Geburtstage und befragte ihn zu seinem Lebensweg und seiner Karriere.…

x

Share: Interview mit Rudolf Schock


Interview mit Herbert von Karajan

2008-05-19 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 15s

"Es ist doch eine große Familie geworden" - Herbert von Karajan beschreibt sein Verhältnis zu den Berliner Philharmonikern.Noch vor dem Zweiten Weltkrieg begann man ihm Beinamen zu geben, die höchste Anerkennung und Lob ausdrücken sollten. Und die deutsche Presse hatte im Laufe der Jahre stets einiges in der Schublade. So nannte man ihn zum Beispiel das "Wunder Karajan" (1938), "Befehlshaber der Musik" (1991) oder "Prometheus am Pult" (1999) - diese Liste könnte man noch beliebig lang fortsetzen. Herbert von Karajan galt als einer der größten Dirigenten des vergangenen Jahrhunderts. Geboren wurde er am 5. April 1908 in Salzburg. Schon im Alter von vier Jahren begann seine musikalische Ausbildung, die zunächst über Privatunterricht und das Salzburger Mozarteum führte. Nach dem Abitur begann Karajan zwar mit einem naturwissenschaftlichen Studium an der Technischen Hochschule in Wien, wechselte jedoch sehr bald zum Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien und studierte zugleich das Dirigieren an der Wiener Akademie für Darstellende Kunst und Musik. Als Dirigent debütierte Karajan 1927 in Salzburg. Es folgte nun eine sagenhafte Dirigentenkarriere, die Karajan zu einem der bekanntesten Dirigenten des 20. Jahrhunderts machte. Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg gewann Karajan an Popularität, was unter anderem auch auf eine immense Schallplattenproduktion, die der Maestro entfaltete, zurück zu führen ist. Neben zahlreichen Verpflichtungen als Dirigent wurde Karajan 1954 zum künstlerischen Leiter der Berliner Philharmoniker auf Lebenszeit berufen. Nicht unumstritten und auch Grund manchen Disputs blieb Karajans Vergangenheit: seine zeitweise Mitgliedschaft in der NSDAP, aus der er letztlich ausgeschlossen wurde. Karajan wurden zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen zuteil - unter anderem wurde ihm auch das Große Bundesverdienstkreuz verliehen. Herbert von Karajan starb am 16. Juli 1989 in Anif.Peter Csobadi sprach mit Karajan im April 1981 unter anderem über die Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern und über Schulung und Förderung junger Talente.…

x

Share: Interview mit Herbert von Karajan


Interview mit Yehudi Menuhin

2008-05-09 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 17s

„Ich finde das deutsche Musikleben sehr aufregend“ – Yehudi Menuhin spricht über das Niveau der deutschen MusikerziehungLord Yehudi Menuhin wurde am 22. April 1916 in New York geboren. Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt er Violinunterricht. Noch im Kindesalter begann Menuhin seine Konzerttätigkeit, gleichzeitig aber nahm er weiterhin Unterricht bei namhaften Geigenlehrern. Seine Konzertreisen führten ihn in Konzertsäle rund um den Globus. Nicht selten verzichtete er auf sein Honorar zu Gunsten benachteiligter Gruppen. Unzählige Schallplattenaufnahmen belegen seine Virtuosität und auch sein Können als Dirigent. Außerdem übernahm Menuhin zahlreiche Gastdirigate bei berühmtesten Orchestern. Er betätigte sich ebenfalls als Musikpädagoge und Buchautor, war auch Präsident des Internationalen Musikrates der UNESCO. Unendlich lang ist die Liste der Preise und Auszeichnungen - darunter auch Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern - mit denen Yehudi Menuhin geehrt wurde. Er starb am 12. März 1999 in Berlin. In einem Gespräch mit Sabine Hartert im Mai 1985 spricht Menuhin unter anderem über das Musikleben und über die Musikerziehung in Deutschland.…

x

Share: Interview mit Yehudi Menuhin


Interview Felicia Weathers

2008-05-05 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 8s

„Ich möchte nicht eingestuft werden“ - Felicia Weathers schätzt ihre künstlerische Freiheit.Zu ihrem 70-ten Geburtstag wurde sie im August 2007 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als "unvergleichliche Salome" geehrt. Doch Felicia Weathers sorgte bereits vor vierzig Jahren für Schlagzeilen: als "schwarze Desdemona" und "ein Kuriosum in der Geschichte des Bayerischen Nationaltheaters" war sie dem Kölner Stadtanzeiger am 18.05.1967 eine Meldung wert. Die Sensation war perfekt: erste farbige Opernsängerin in München. Felicia Weathers wurde am 13. August 1937 in St.Louis geboren. Dort studierte sie ein Jahr an der Washington-Universität Medizin. Ihre Ausbildung zur Sängerin setzte sie unter anderem an der Lincoln University in Jefferson und an der Universität von Indiana fort. Weathers debütierte 1961 als Opernsängerin in Zürich. Im gleichen Jahr folgte ein Engagement amStadttheater in Kiel. Es folgten nun weitere Verpflichtungen, die sie unter anderem nach Berlin, Hamburg, London München und schließlich auch an die Metropolitan Opera in New York führten. Felicia Weathers nahm auch zahlreiche Schallplatten auf, auf denen sie nicht nur ihr Klassik, sondern auch unter anderem Lieder und Chansons eingesungen hat. In einem Interview im Studio der Deutschen Welle im März 1985 beantwortet Felicia Weathers einige Fragen von Wolfgang Jansen zum Thema der klassischen Musik in Deutschland und den USA sowie zu ihren Hobbies und ihrer Freizeitgestaltung.…

x

Share: Interview Felicia Weathers


Interview mit Peter Hofmann

2008-04-28 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 14s

Nach sieben Jahren Bundeswehr kam nun das Gesangsstudium – Peter Hoffmann erinnert sich an die Anfänge seines musikalischen Weges.Zehn Jahre nach seinem Operndebüt ist Peter Hofmann ein erfolgreicher Star: Verleihung des Grammy Awards für die Einspielung des "Ring der Nibelungen", Gastspiel in der Rolle des Lohengrin am Moskauer Bolschoi Theater, er singt den Parsifal beim 100jährigen Jubiläum der Bayreuther Festspiele und nimmt das erste Pop-Album "Rock Classics" auf - dies alles ist zumindest seiner offiziellen Internetseite zu entnehmen. Klassik und Rock vereint in einer Stimme, deren Inhaber sich im Zenit der Karriere befindet. Peter Hofmann wurde am 22. August 1944 in Marienbad in Böhmen geboren. Nach der Schule und dem Dienst bei der Bundeswehr studierte Hofmann ab 1969 Gesang an der Musikhochschule in Karlsruhe. Als Tenor debütierte er 1972 in Lübeck, doch der internationaler Durchbruch kam erst vier Jahre später. Es folgten nun zahlreiche weitere Engagements, vor allem als Wagnersänger. Hofmann entfaltete auch eine rege Schallplattenproduktion, wobei er nicht nur klassisches Repertoire, sondern auch Rockmusik einspielte. 2004 gab Peter Hofmann das Ende seiner künstlerischen Laufbahn wegen Parkinson-Erkrankung bekannt. Im Oktober 1982 war Peter Hofmann zu Gast bei der Deutschen Welle und stand Wolfgang Sauer in einem Interview Rede und Anwort.…

x

Share: Interview mit Peter Hofmann


Interview mit Karl Richter

2008-04-21 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 21s

Trotz der eigenen Musiktradition, kann das Interesse am Bach dennoch sehr groß sein - Karl Richter spricht über seine bevorstehende Russland-Tournee.Karl Richter wurde am 15. Oktober 1926 in Plauen geboren. Nach dem Besuch der Dresdener Kreuzschule studierte er am Kirchenmusikalischen Institut in Leipzig Orgel und Cembalo. Ab 1951 unterrichtete Richter als Professor für Orgel an der Münchener Musikhochschule und war zugleich Organist und Kantor an der St. Markus-Kirche in München. Zunächst gründete Richter 1953 seinen berühmten Bach-Chor, zwei Jahre später das Münchner Bach-Orchester. Von da an stieg ständig das internationale Ansehen und die Popularität sowohl des Chores und Orchesters, wie auch ihres Leiters. Karl Richter hat mit diesen Ensembles viele Tourneen unternommen und zahlreiche Bach-Platten eingespielt. Ein Herzversagen unterbrach sein Wirken als einer der besten Bach-Kenner- und Interpreten. Karl Richter starb am 15. Februar 1981 in München. Klaus Umbach sprach im Januar 1968 mit Richter anlässlich seiner bevorstehenden ersten Tournee durch die UdSSR unter anderem über die Vorbereitungen, das Programm und die Stationen der Konzertreise.…

x

Share: Interview mit Karl Richter


Interview mit Heribert Beissel

2008-04-14 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 19s

"Ich bin ein Porbenfanatiker" - Heribert Beissel beschreibt seine Arbeitsweise als Dirigentt.Heribert Beissel wurde am 27. März 1933 in Wesel geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Musikhochschule Köln Dirigieren und Klavier. Als Dirigent debütierte Beissel 1955. In den Jahren 1971-86 war er Chefdirigent der Hamburger Symphoniker, daneben leitete er auch zeitweise das Folkwang-Orchester. Zusätzlich übernahm er Gastdirigate bei verschiedenen anderen Ensembles. Beissel unternahm auch zahlreiche Konzertreisen unter anderem nach Asien, Australien oder auch in die USA.. Weitere zahlreiche Engagements als Dirigent folgten im Laufe der Jahre. In einem Gespräch mit DW-Redakteur Gunnar Valk im Januar 1977 berichtet Heribert Beissel unter andrem über seine Tätigkeit als musikalischer Leiter von verschiedenen deutschen Orchestern.…

x

Share: Interview mit Heribert Beissel


Interview mit Nico Dostal

2008-04-07 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 4s

"Ein erhebendes und schönes Gefühl" - Nico Dostal erinnert sich an den Erfolg seiner Operette "Clivia".Nico Dostal wurde am 27. November 1895 in Korneuburg geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er zunächst Jura an der Universität Wien, wechselte aber bald zur Akademie für Kirchenmusik in Klosterneuburg über. So kam es, dass Dostal mit einer Messe als Komponist debütierte - mit der "Großen Messe in D-dur". Es folgten nun Jahre der Tätigkeit als Instrumentator, Notenkopierer und Arrangeur, Kapellmeister und Komponist. 1933 gelang Dostal der Durchbruch: seine erste Operette "Clivia" wurde international zu einem grossen Erfolg. Es folgten weitere Operetten, die Dostals Popularität noch festigten. Genannt seien hier zum Beispiel die Operetten "Die Vielgeliebte" von 1934, "Prinzessin Nofretete" von 1936 oder auch die "Extrablätter" von 1937. Neben den Operetten schrieb Dostal auch zahlreiche Filmmusiken und Orchesterwerke. Für sein Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter auch mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Nico Dostal starb am 27. Oktober 1981 in Salzburg. In einem Telefoninterview mit Hans Peylo im November 1975 blickt Nico Dostal auf Stationen seiner Erfolge zurück.…

x

Share: Interview mit Nico Dostal


Interview mit Iannis Xenakis

2008-03-31 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 15s

Gedanken als Grundlage der Kompositionen - Iannis Xenakis spricht über den Ursprung seiner Werke.Jenen Computerfans, die auch musikalisch interessiert sind, ist Iannis Xenakis sicherlich ein Begriff. Er ist nämlich jener Komponist, der das Computersystem UPIBC erfand, ein System, das Graphik in Klang umsetzt. Und mit Kompositionen, die unter Beteiligung von Computern und mathematischen Formeln entstanden sind, ist Xenakis berühmt geworden. Iannis Xenakis wurde am 29. Mai 1922 in Braila geboren. Nach dem Gymnasium studierte er zunächst in Athen Architektur und schließlich in den Jahren 1950-1953 am Pariser Konservatorium. Noch in den 50-er Jahren begann Xenakis mit der Entwicklung von Methoden, die es ihm erlaubten, Musik mit Hilfe von Computern zu erzeugen. Viele seiner Kompositionen fanden große Anerkennung und Lob. Zu seinem musikalischen Werk gehören Orchesterstücke, Vokalmusik, Kompositionen für Tonbänder und für eine breite Palette von Soloinstrumenten. Iannis Xenakis wurden auch zahlreiche Auszeichnungen zu teil. Er starb am 4. Februar 2001 in Paris. In einem Gespräch mit Werner Bruck im September 1974 erläutert der Komponist Xenakis unter anderem seine musikalische Entwicklung sowie die allgemeine Bedeutung seiner Musik.…

x

Share: Interview mit Iannis Xenakis


Interview mit Heinz Hoppe

2008-03-17 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 22s

Zu wenig Zeit für Freundschaften - Heinz Hoppe beschreibt seine künstlerische Laufbahn.Heinz Hoppe wurde am 26. Januar 1924 in Saerbeck im Münsterland geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg und sowjetischer Gefangenschaft studierte er Gesang an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold. Als Opernsänger debütierte Hoppe 1953 in Münster, doch bald - ab 1955 - wurde er zunächst nach Bremen und schließlich nach Hamburg verpflichtet. Es begann nun eine Karriere, die Hoppe an die verschiedensten namhaften Bühnen führte. So war er sowohl in Europa wie auch in Ãœbersee zu hören, nahm auch zahlreiche Schallplatten auf und trat in vielen Fernsehsendungen auf. Von der Stadt Hamburg wurde Hoppe zum Kammersänger ernannt. Pädagogisch betätigte sich Hoppe an der staatlichen Hochschule für Musik in Heidelberg-Mannheim. Hans Hoppe starb am 7.April 1993 in Mannheim. In ihren Nachrufen auf den verstorbenen Tenor im April 1993 waren sich sowohl die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" wie auch die "Süddeutsche Zeitung" unter anderem darüber einig: von seinen Zeitgenossen zeichnete ihn vor allem seine Vielseitigkeit aus. In einem Interview mit Ellen Gödde im Mai 1974 hält Heinz Hoppe eine Rückschau auf seine bisherige Karriere und gewährt einen kleinen Einblick in sein Privatleben.…

x

Share: Interview mit Heinz Hoppe


Interview mit Erika Köth

2008-03-10 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 9s

Das erste europäische Ensemble mit einer Mozartaufführung in Seoul - Erika Köth erinnert sich an ihren Auftritt in Korea.Erika Köth wurde am 15. September 1925 in Darmstadt geboren. Gesang studierte sie an der Musikhochschule in Darmstadt. Ihren ersten Erfolg als Sängerin erlebte Köth als 22-Jähriges Nachwuchstalent: 1947 gewann sie einen vom Hessischen Rundfunk veranstalteten Gesangswettbewerb. Bereits ein Jahr später debütierte sie als Sopranistin am Pfalztheater Kaiserslautern. Es folgte eine internationale Karriere, die Erika Köth auf die größten Bühnen der Welt führte. Sie war sowohl in Wien und München, wie auch in Mailand, London, Salzburg, New York, in der Sowjetunion oder in Asien zu hören. Schallplattenaufnahmen und Moderation im Fernsehen gehörten ebenfalls zu ihrem Betätigungsfeld. Sie war auch als Pädagogin an den Musikhochschulen in Köln und Mannheim tätig. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die ihr zuteil wurden, gehören unter anderem das Große Bundesverdienstkreuz oder auch die Mozartmedaille in Gold. Erika Köth starb am 20. Februar 1989 in Speyer. In einem Interview mit Egon Matzerath im März 1974 hält Erika Köth eine Rückschau auf ihren musikalischen Weg.…

x

Share: Interview mit Erika Köth


Interview mit Anneliese Rothenberger

2008-03-03 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 8s

Von Mannheim an die "Met" - Anneliese Rothenberger beschreibt die Stationen ihrer Karriere.Anlässlich ihres 80. Geburtstages nannte sie "Die Welt" im Juni 2006 "die berühmteste Sängerin des deutschen Klassikfachs". Und das nicht zu Unrecht, denn die damalige Jubilarin Anneliese Rothenberger kann auf eine traumhafte Weltkarriere zurückblicken. Sie wurde am 19. Juni 1926 in Mannheim (n.a.A. 1924) geboren. Nach dem Realgymnasium studierte sie Gesang an der Musikhochschule in Mannheim. Als Sopranistin debütierte Rothenberger in den 1940-er Jahren in Koblenz. Ihre Karriere führte sie über Hamburg und Düsseldorf an die Wiener Staatsoper, in der sie 1958 Mitglied wurde. Nun folgten auch erfolgreiche Auftritte auf der ganzen Welt, unter anderem in der Sowjetunion, in den USA und Japan. Anneliese Rothenberger betätigte sich auch als Moderatorin im Fernsehen. Im Verlauf ihrer Karriere wurde sie mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt, darunter auch mit dem Großen Bundesverdienstkreuz. In einem Interview, das die Sopranistin im September 1972 Elisabeth Bachtler gab, blickt Annelise Rothenberger unter anderem auf ihre bisherige Laufbahn und deren Stationen zurück.…

x

Share: Interview mit Anneliese Rothenberger


Interview mit René Kollo

2008-02-25 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 12s

Ein deutscher Tenor auf dem Wege zum Weltruhm - Gespräch mit René Kollo.René Kollo, dessen eigentlicher Name Kollodzieyski lautet, wurde am 20. November 1937 in Berlin geboren. Nach der Schule spielte er zunächst in einer Berliner Tanzband Schlagzeug und unternahm seine ersten Versuche als Schlagersänger. Ab 1958-1965 studierte Kollo in Berlin Gesang. Als Opernsänger debütierte er 1965 am Staatstheater Braunschweig. Sein nächstes Engagement führte ihn an die Deutsche Oper Rhein/Düsseldorf-Duisburg. Vier Jahre später folgte nun sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, wo er schließlich den internationalen Durchbruch schaffte. Von nun an war Kollo an allen großen Opern- und Konzertbühnen zu hören. So sang er unter anderem in Venedig, Mailand, Bologna, New York oder San Francisco. René Kollo betätigte sich auch als Regisseur und Theaterintendant. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, unter anderem wurde er auch mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt. In einem Gespräch mit DW-Redakteur Gunnar Valk im Mai 1972 spricht René Kollo über seine Herkunft, das Elternhaus, seine Ausbildung und seinen Werdegang…

x

Share: Interview mit René Kollo


Interview mit Zubin Mehta

2008-02-19 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 15s

"Ich habe immer gut gehört" - Zubin Mehta erinnert sich an seine Begegnung mit Musik.Zu seinem 70. Geburtstag attestierte die deutsche Presse Zubin Mehta im April 2006 unter anderem: Verläßlichkeit, Hingabefreudigkeit, Inspiration oder auch Beständigkeit. Ãœberall waren Lobeshymnen und Geburtstagswünsche zu lesen für einen Dirigenten, den man in einem Lexikon als "Wanderer zwischen den Welten" bezeichnet. Zubin Mehta wurde am 29. April 1936 in Bombay geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er mit sieben Jahren. Mehta studierte zunächst Medizin, doch bald entschied er sich für ein Musikstudium in Wien. Als Dirigent debütierte Zubin Mehta 1960 in den USA. Diesem Debüt schloss sich wenig später seine erste Anstellung als künstlerischer Direktor des Symphonie-Orchesters von Montreal an. Es folgte nun eine Karriere, die Zubin Mehta an das Dirigentenpult in aller Welt führte. So dirigierte er unter anderem in Los Angeles, New York, London, Wien, Salzburg, Mailand oder auch San Francisco. Das Israel Philharmonic Orchestra ernannte ihn zum Musikdirektor auf Lebenszeit. Mehta ist auch Träger zahlreicher Auszeichnungen und Ehrentitel. Werner Bruck sprach im September 1994 mit Zubin Mehta unter anderem über das Beethovenfest in Bonn und über Stationen seiner bisherigen Laufbahn.…

x

Share: Interview mit Zubin Mehta


Interview mit Georg Solti

2008-02-18 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 19s

"Ich habe diesem Theater Qualität gezeigt" - Georg Solti resümiert seine Arbeit mit der Königlichen Oper in Covent Garden."Wenn man sich berufen fühlt und etwas wirklich will, ist es nie zu spät" - dieses Zitat soll von Georg Solti stammen und vielleicht meinte er sich selbst, denn seine Karriere als Dirigent begann relativ spät - nämlich erst im Alter von 34 Jahren. Geboren wurde Georg Solti, dessen eigentlicher Name Georg Stein lautete, am 21. Oktober 1912 in Budapest. Bereits als Dreizehnjähriger begann er seine Musikausbildung an dem Franz-Liszt-Konservatorium in Budapest. Dort studierte er Klavier, Komposition und Dirigieren. Vor dem Zweiten Weltkrieg konnte Solti nur wenig Erfahrung als Dirigent sammeln. Erst 1946 startete seine internationale Karriere mit der Berufung zum Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München. Es folgten Engagements bei den größten Orchestern sowohl Europas wie auch in den USA. Für seine besonderern Verdienste um die Londoner Königliche Oper in Covent Garden wurde Solti in den Adelsstand erhoben. Solti war für die Schallplattenindustrie einer der produktivsten Dirigenten. In ihrem Nachruf schrieb "Die Zeit" am 12.09.1997 unter anderem: "Lieber warf er ... das Handtuch, als dass er seine Verantwortung dem Komponisten gegenüber verriet." Georg Solti starb am 5. September 1997 in Antibes. In einem Interview, das der Dirigent Egon Matzerath im September 1997 gab, blickt Georg Solti unter anderem auf seine zehnjährige Tätigkeit an der Covent Garden Opera London zurück und spricht über seine Zukunftspläne.…

x

Share: Interview mit Georg Solti


Interview mit Paul Dessau

2008-02-11 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 12s

"Ich singe mir meine Gedichte vor" - Paul Dessau erinnert sich an seine Begegnung mit dem Lyriker Bertolt Brecht.Paul Dessau wurde am 19. Dezember 1894 in Hamburg geboren. Musik studierte er ab 1910 am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin. Bereits drei Jahre später nahm er seine erste Stelle als Korrepetitor am Hamburger Stadttheater. Diesem Engagement folgten Tätigkeiten als Kapellmeister in Köln, Mainz und Berlin. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Deutschland emigrierte Dessau zunächst nach Paris und anschließend in die USA, wo er Bertolt Brecht begegnete. Neben der Vertonung von Brechts literarischen Werken komponierte Dessau auch Instrumentalmusik: Sinfonien, Kammermusik oder Ballettmusiken. Dessau hat sich auch als Musikpädagoge betätigt und war Träger zahlreicher DDR-Auszeichnungen. Paul Dessau starb am 28. Juni 1979 in Ost-Berlin. In einem Gespräch mit Hartmut Lücke im Mai 1971 spricht der Komponist unter anderem über sein erstes Zusammentreffen mit Bertolt Brecht sowie sein Wirken in der DDR.…

x

Share: Interview mit Paul Dessau


Interview mit Josef Krips

2008-02-01 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 8s

"Ich erinnere mich, dass ich mit 28 Aufführungen den Gegenwert von 2 Kilo Schmalz verdient habe" - Josef Krips blickt auf die Anfänge der Wiener Staatsoper nach dem Zweiten Weltkrieg zurück.Josef Krips soll ein mal gesagt haben: "Beethoven erreicht in manchen seiner Werke den Himmel, aber Mozart, der kommt von dort" - doch Krips brillierte als Dirigent von Werken nicht nur Mozarts, sondern auch zahlreicher anderer Komponisten. Josef Krips wurde am 8. April 1902 in Wien geboren. Seine Musikausbildung absolvierte er am Wiener Konservatorium. Anfänglich betätigte er sich als Violinist, doch bald wechselte er zur Wiener Volksoper als Chordirigent und Korrepetitor. Ab 1933 übernahm er die Stelle des 1. Dirigenten an der Wiener Staatsoper, der er viele Jahre verbunden blieb. Nach dem Berufsverbot während des Zweiten Weltkrieges setzte er sodann seine Karriere als Dirigent fort. Sie führte ihn über berühmte Bühnen zum Beispiel in London, San Francisco, Bayreuth, Basel, Brüssel, Moskau, Leningrad, Nizza, Marseille oder Salzburg - Krips dirigierte berühmte Orchester auf der ganzen Welt. Er betätigte sich auch als Musikpädagoge. Josef Krips starb am 12. Oktober 1974 in Genf. In einem Gespräch mit Egon Matzerath im September 1970 blickt der Dirigent Krips unter anderem auf die Vergangenheit zurück und berichtet von seiner Konzerttätigkeit in San Francisco.…

x

Share: Interview mit Josef Krips


Interview mit Martha Mödl

2008-01-28 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 6s

"Meine Lieblingsrolle war Götterdämmerung" - Martha Mödl erinnert sich an die großen Momente ihrer Karriere."Sopran in Erdfarben", "die Ikone Neu-Bayreuths", "Moskauer Venus" - dies sind nur einige der Titel, die der deutschsprachigen Presse zu Martha Mödl eingefallen sind. Dabei begann ihre Karriere als Sängerin relativ spät. Geboren wurde sie am 22. März 1912 in Nürnberg. Erst mit 31 Jahren (1943) debütierte sie an der Bergischen Bühne in Remscheid-Solingen. Ab 1945 sang sie als Altistin und später als Mezzosopranistin in Düsseldorf. Es dauerte noch weitere vier Jahre, bis ihre Karriere als Wagner-Interpretatorin begann. 1949 erweckte Mödl die Aufmerksamkeit von Wieland Wagner, der sie für die Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele 1951 engagierte. Den Bayreuther Festspielen blieb sie über Jahre verbunden, trat aber auch auf allen großen Bühnen der Welt auf. Martha Mödl starb am 17. Dezember 2001 in Stuttgart. In einem Interview, das Mödl im April 1969 der Deutschen Welle gab, blickt die Sopranistin unter anderem auf ihre Wagner-Rollen zurück.…

x

Share: Interview mit Martha Mödl


Interview mit Lucia Popp

2008-01-21 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 9s

Mit der Partie der "Königin der Nacht" berühmt geworden - Lucia Popp spricht über ihren ersten Erfolg."Ich werde nie vergessen, wie ich Lucia Popp zum ersten Mal auf der Bühne erlebt habe ... Nicht nur auf der Bühne ... Ein Naturereignis!" - sagte Sir Peter Jonas, der ehemalige Intendant der Bayerischen Staatsoper in München in einem Interview der Wochenzeitschrift "Die Zeit" im April 2006. Dass diese Sängerin ein "Ereignis" war, darüber sind sich die meisten Musikkritiker auch einig. Lucia Popp wurde am 12. November 1939 in Uhorská geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Medizin, doch bereits nach einem Jahr brach sie das Studium ab und begann mit der Musikausbildung in Bratislava und Prag. Popp debütierte 1963 - noch während des Studiums am Nationaltheater Bratislava als Königin der Nacht in der "Zauberflöte". Im gleichen Jahr folgte ein Engagement an der Wiener Staatsoper. Es begann nun eine Karriere, die Lucia Popp auf die großen Opernbühnen der Welt führte. So war sie nicht nur in Wien, sondern auch in Köln, London, New York, Paris oder Florenz in verschiedensten Rollen zu hören. Sie wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt - unter anderem war sie auch österreichische und bayerische Kammersängerin. Lucia Popp starb am 16. November 1993 infolge einer Krebserkrankung. In einem Gespräch mit DW-Mitarbeiter Egon Matzerath im August 1968 spricht die gefeierte Sopranistin unter anderem über ihr Debüt 1963 und über Mozart als Schwerpunkt ihres Repertoires.…

x

Share: Interview mit Lucia Popp


Interview mit Erna Berger

2008-01-14 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 13s

Karriere im Schatten des Krieges - Erna Berger erinnert sich an ihre künstlerische Tätigkeit während der Kriegs- und Nachkriegszeit in Berlin.Erna Berger wurde am 19. Oktober 1900 in Cossebaude bei Dresden geboren. Bis 1924 lebte sie in Paraguay, wo sie in Montevideo als Hauslehrerin tätig war. Danach kehrte Berger nach Deutschland zurück und nahm Gesangsunterricht unter anderem bei Melitta Hirzel. Als Sopranistin debütierte sie 1926 an der Staatsoper in Dresden. Es folgten nun zahlreiche weitere Engagements an den berühmtesten Bühnen der Welt. So war sie zum Beispiel nicht nur in Salzburg, Wien oder Berlin zu hören, sondern auch in Nord- und Südamerika, Australien oder Japan. Erna Berger betätigte sich auch als Pädagogin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg. Sie wurde mehrfach mit Preisen und Auszeichnungen - unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz - geehrt. Erna Berger starb am 14. Juni 1990. In einem Gespräch mit Hermann Rockmann erzählt die Kammersängerin Berger im Juni 1968 über ihr Leben als Künstlerin während des Zweiten Weltkrieges.…

x

Share: Interview mit Erna Berger


Interview mit Helge Rosvaenge

2008-01-07 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 23s

Mit Siebzig noch im Prinzenkostüm - Helge Rosvaenge blickt zurück.Helge Rosvaenge, dessen eigentlicher Name Helge Rosenvinge Hansen lautete, wurde am 29. August 1897 in Kopenhagen geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Chemie in Kopenhagen, danach Gesang, ebenfalls in Kopenhagen und in Berlin. Rosvaenge debütierte als Sänger 1921 in Neustrelitz. Es folgte nun eine Karriere, die über Opernbühnen in Basel, Köln, Berlin, Wien oder auch Salzburg führte. Nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion, in die er 1945 deportiert wurde, nahm Rosvaenge für kurze Zeit eine Tätigkeit als Chemiker auf, wechselte aber bald wieder in das Sängerfach zurück und setzte seine Karriere fort. Rosvaenge trat nun in Europa und in Ãœbersee auf. Er hat sich auch als Pädagoge betätigt und war Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise gewesen. Helge Rosvaenge starb am 19. Juni 1972 in München. In einem Gespräch mit Fritz Westermeier im März 1968 skizziert der Kammersänger Helge Rosvaenge seine Laufbahn.…

x

Share: Interview mit Helge Rosvaenge


Interview mit Pierre Boulez

2007-12-31 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 17s

"Erster Musiker der Modernität" - Pierre Boulez spricht über die Musik von Claude Debussy.Pierre Boulez, der nicht selten als "musikalischer Revolutionär" bezeichnet wird, wurde am 26. März 1925 in Montbrison geboren. Er studierte Musik in Saint-Etienne, Lyon und Paris. Zu seinen Lehreren zählte unter anderem Olivier Messiaen, später auch René Leibowitz. Boulez betätigte sich als Komponist und Dirigent. Seine ersten Kompositionen, denen im Laufe der Zeit zahlreiche weitere folgten, stammen aus den 1940-er Jahren. Als Dirigent schaffte er den internationalen Durchbruch Ende der 1950-er Jahre. Er dirigierte unter anderem solche Orchester wie das BBC Symphony Orchestra oder auch das New York Philharmonic Orchestra. Boulez betätigte sich auch als Musikforscher ("Institut de Recherche et de Coordination Acoustique/Musique" (IRCAM)) und Musikpädagoge. Er ist Träger zahlreicher internationaler Auszeichnungen und Preise. In einem Gespräch mit Wolf-Eberhard von Lewinski im Februar 1968 erklärt Pierre Boulez sein Verständnis von der Musik Claude Debussys.…

x

Share: Interview mit Pierre Boulez


Interview mit Boris Blacher

2007-12-21 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 14s

"Die Musik ist heute ein sehr labiles unternehmen" - Boris Blacher spricht über das Komponieren und die elektronische Musik.Boris Blacher wurde am 6. Januar 1903 in Newchwang in China geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 1922 in Berlin zunächst Mathematik, Physik und Architektur, wechselte aber zur Komposition und Musikwissenschaft. Während seiner Studentenzeit verdiente Blacher seinen Unterhalt als Notenkopist, Kinomusiker und Arrangeur. Seine ersten Kompositionen werden bereits auf 1927 datiert, doch der Durchbruch gelang Blacher erst 1937 mit der "Concertanten Musik". Der internationale Erfolg stellte sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ein. Sein umfangreiches Werk umfasst ein sehr breites Spektrum der Gattungen, mit denen er sich beschäftigte. Während der Zeit des Nationalsozialismus zählte seine Musik zur "entarteten Kunst" und war verboten. Ernst Blacher betätigte sich auch als Musikpädagoge, vor allem an der Musikhochschule in Berlin. Er wurde auch mehrfach mit Preisen und Auszeichnungen geehrt - unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz. Boris Blacher starb am 30. Januar 1975 in Berlin. Im Mai 1968 besuchte Wolf-Eberhard von Lewinski für die Deutsche Welle Boris Blacher in Berlin und sprach mit ihm unter anderem über die Berufung zum Komponisten und die Bedeutung der elektronischen Musik.…

x

Share: Interview mit Boris Blacher


Interview mit Bernd Alois Zimmermann

2007-12-17 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 10s

Expressivität und ein Gerüst aus Eigentümlichkeit und vielfältiger Utopie - Bernd Alois Zimmermann erläutert die Merkmale seiner Kompostionen.Bernd Alois Zimmermann wurde am 20. März 1918 in Bliesheim in der Eifel geboren. Nach dem Abitur begann er 1938 mit dem Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft und Komposition an der Hochschule für Musik in Köln, das er 1947 abschloss. Zimmermanns erster großer Erfolg als Komponist stellte sich 1948 mit der Kantate "Lob der Torheit" nach Gedichten von Goethe ein. Zum musikalischen Werk Zimmermanns gehören unter anderem Kammermusik, Sinfonien, Konzerte und Ballettmusik. Einen großen internationalen Erfolg errang Zimmermann mit der Oper "Die Soldaten" nach der gleichnamigen Komödie von Jakob Michael Reinhold Lenz. Der Komponist betätigte sich auch als Musikpädagoge an der Musikhochschule in Köln. Er starb am 10. August 1970 durch Suizid. In einem Gespräch, das Mauricio Kagel - ebenfalls ein Komponist - mit Bernd Alois Zimmermann im Juni 1967 führte, erläutert Zimmermann unter anderem sein Verständnis der "pluralistischen" Kompositionstechnik.…

x

Share: Interview mit Bernd Alois Zimmermann


Interview mit Hans Werner Henze

2007-12-10 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 24s

Denken unsere zeitgenössischen Komponisten wieder mehr an den Hörer? - Hans Werner Henze sucht nach einer Antwort.Hans Werner Henze - der oft als Grandseigneur unter den zeitgenössischen Komponisten bezeichnet wird - wurde am 1. Juli 1926 in Gütersloh geboren. Seine ersten Musikstudien begannen zwar bereits 1943 an der Staatsmusikschule in Braunschweig, an der er in Klavier, Schlagzeug und Musiktheorie unterrichtet wurde, doch erst nach dem Krieg - ab Mai 1946 - begann seine intensive Ausbildung am Kirchenmusikalischen Institut in Heidelberg, die er 1948 beendete. 1953 verließ Henze Deutschland, um in Italien zu leben. Das musikalische Werk von Henze umfasst Opern, Sinfonien und kleinere Musikformen. Henze verfolgte ständig das Ziel, den Abstand zwischen der Neuen Musik und dem breiten Publikum zu verringern. Den größten internationalen Erfolg feierte er mit der Oper "Die Bassariden", die 1966 in Salzburg uraufgeführt wurde. Der Komponist hat sich ebenfalls politisch betätigt. So beteiligte er sich unter anderem 1965 am Wahlkampf der SPD und machte auch Bekanntschaft mit Rudi Dutschke. Hans Werner Henze wurde mit mehreren Preisen und Auszeichnungen - darunter mit dem Großen Bundesverdienstkreuz - geehrt. Im Dezember 1966 berfragte Wolf-Eberhard von Lewinski den Komoponisten Hans Werner Henze zum Verhältnis zwischen der zeitgenössischen Musik und dem Hörer.…

x

Share: Interview mit Hans Werner Henze


Interview mit Fritz Wunderlich

2007-12-03 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 10s

Vom Hornisten zum weltberühmten Tenor - Fritz Wunderlich beschreibt seinen musikalischen Weg.Fritz Wunderlich wurde am 26. September 1930 in Kusel geboren. Schon im frühen Alter wurde er im Klavier- und Geigenspiel unterrichtet. Wenig später kamen weitere Instrumente hinzu. Unmittelbar nach seinem Studium an der Musikhochschule in Freiburg wurde Wunderlich 1955 von der Stuttgarter Oper verpflichtet, doch seine internationale Karriere als Tenor begann 1959 in Salzburg mit dem Auftritt in der "Schweigsamen Frau" von Richard Strauss. Es folgten nun Auftritte in den berühmtesten Opernhäusern Europas. Wunderlich trat ebenfalls erfolgreich als Liederinterpret auf, zudem spielte er auch zahlreiche Schallplatten ein. Sein letzter Auftritt wird auf den 5.09.1966 datiert. Im November des gleichen Jahres sollte Wunderlich seine erste Rolle an der Metropolitan Oper New York übernehmen, doch ein tragischer Unfall beendete vorzeitig sein Leben. Fritz Wunderlich starb am 17. September 1966 in Heidelberg. Noch im Juni 1966 sprach Wolf-Eberhard von Lewinski mit dem Sänger unter anderem über stimmtechnische Fragen und über seine Herkunft.…

x

Share: Interview mit Fritz Wunderlich


Interview mit Günter Wand

2007-11-26 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 41s

"Mit 20 Jahren die erste Operette dirigiert" - Günter Wand blickt auf seinen Weg als Dirigent zurück.Günter Wand wurde am 7. Januar 1912 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) geboren. Nach dem Abitur studierte er Philosophie und Musikwissenschaft an der Kölner Universität, daneben auch an der Hochschule für Musik in Köln und schließlich an der Akademie für Tonkunst in München. Als 20-Jähriger begann Wand seine musikalische Karriere an der Wuppertaler Oper. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg kehrte er nach Köln zurück und begann mit dem Wiederaufbau des Musiklebens in dieser Stadt - unter anderem wurde ihm die Leitung der Oper und des Kölner Gürzenich-Orchesters übertragen, das er bis 1974 führte. Mit diesem Orchester unternahm Wand zahlreiche Konzertreisen und spielte auch Schallplatten ein. Als Dirigent feierte er Erfolge unter anderem mit der Chicago Symphony Orchestra oder den Bamberger Symphonikern. Wand wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter auch mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband. Er starb am 14. Februar 2002 in der Schweiz. In einem Gespräch mit DW-Mitarbeiter Klaus Umbach im Dezember 1961 blickt Günter Wand auf seine bisherige Karriere zurück.…

x

Share: Interview mit Günter Wand


DW-Radio-Interview mit dem Tenor Lauritz Melchior im Mai 1965

2007-11-19 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 6s

Ehrungen und eine Audienz beim Papst - Lauritz Melchior beschreibt den Verlauf seines Europaaufenthaltes.Lauritz Melchior wurde am 20. März 1890 in Kopenhagen geboren. Nach der Schule begann er 1908 seine Sängerausbildung am Institut der Königlichen Oper Kopenhagen. Bereits nach fünf Jahren debütierte Melchior als Bariton an der Königlichen Oper in der Rolle des Silvio in "Der Bajazzo" von Ruggero Leoncavallo. Als Bariton blieb er einige Jahre tätig, bis ihm angeraten wurde, ins Tenorfach zu wechseln. Seine unvergleichliche Karriere als Tenor begann sodann 1918 ebenfalls in Kopenhagen mit der Partie des Tannhäuser. Es folgten nun Auftritte an den größten Opernhäusern: London, Bayreuth, Wien, München Stockholm, Mailand, Berlin - dies sind nur einige Stationen seiner Auftritte. 1926 wurde Melchior an die Metropolitan Oper New York berufen, der er bis 1950 die Treue gehalten hat. Er wurde als der größte Wagner-und Heldentenor seiner Epoche angesehen. Für die Ausbildung des Nachwuchses errichtete er eine Stiftung. Er war auch Träger zahlreicher Auszeichnungen - darunter auch des Großen Bundesverdienstkreuzes der BRD. Lauritz Melchior starb am 18. März 1973 in Santa Monica. Die Deutsche Welle sprach mit Melchior im Mai 1965 während seines Deutschland-Besuches unter anderem über den Anlass des Europaaufenthaltes und über die Lauritz-Melchior-Stiftung.…

x

Share: DW-Radio-Interview mit dem Tenor Lauritz Melchior im Mai 1965


Interview mit Zoltan Kodaly

2007-11-12 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 5s

Ungarische Volkslieder als Grundlage einer selbstständigen ungarischen Musikart - Zoltan Kodaly spricht über sein Verhältnis zur Volksmusik.Zoltan Kodaly wurde am 16. Dezember 1882 in Kecskemét (Siebenbürgen) geboren. Noch als Schüler am Gymnasium lernte er autodidaktisch Klavier, Violine, Violoncello und Harmonielehre. Nach dem Gymnasium studierte er Komposition, ungarische und deutsche Sprache und Literatur. Kodaly promovierte mit einer Dissertation über die Strophenstruktur der ungarischen Volkslieder. Diese Arbeit initiierte auch seine spätere Betätigung als Sammler ungarischer Volkslieder. Seine erste Sammlung brachte ihm schließlich die Bekanntschaft und Freundschaft mit einem anderen großen ungarischen Komponisten - mit Bela Bartok. Zoltan Kodaly war auch ein ausgewiesener Musikpädagoge. Er lehrte unter anderem Musiktheorie und Komposition an der Budapester Musikakdemie. Er entwickelte auch ein pädagogisches Modell für Musikerziehung, das unter der "Kodaly-Methode" weltweit Verbreitung fand. Kodalys erstes Orchesterwerk - "Sommerabend" - wurde 1906 uraufgeführt, doch erst sein "Pslamus hungaricus" von 1923 brachte ihm den internationalen Durchbruch. Unzählige weitere Kompositionen folgten im Laufe der Jahre. Dem kompositorischen Erfolg folgte dann auch eine Vielzahl an Ehrungen und Auszeichnungen. Zoltan Kodaly starb am 6. März 1967 in Budapest. Die Deutsche Welle sprach in Budapest mit Kodaly im November 1962 über sein Musikverständnis.…

x

Share: Interview mit Zoltan Kodaly


Interview mit Werner Egk

2007-11-05 :: DW.DE | Deutsche Welle
Length: 15s

Märchen, Legenden und Zauberer - Werner Egk spricht über die Stoffe seiner Opern.Werner Egk, dessen eigentlicher Name Werner Joseph Mayer lautete, wurde am 17. Mai 1901 in Donauwörth geboren. Egk wuchs in Augsburg auf, dort besuchte er auch das Gymnasium, studierte zunächst Musik am dortigen Konservatorium und anschließend an der Universität München. Egks erste Oper "Die Zaubergeige", deren Stoff auf ein Märchen der Gebrüder Grimm zurück geht, wurde 1935 in Frankfurt uraufgeführt. Es folgten nun weitere Kompositionen, vorwiegend Opern - unter anderem "Peer Gynt" oder "Der Revisor" - aber auch Ballette sowie Instrumental- und Vokalwerke. Werner Egk betätigte sich auch als Dirigent. Fast alle Uraufführungen seiner Kompositionen dirigierte er selbst. Egk war Träger zahlreicher Auszeichnungen gewesen. Er starb am 10. Juli 1983. Im Mai 1961 sprach die Deutsche Welle mit Werner Egk anläßlich seines 60. Geburtstages über sein bisheriges musikalisches Werk.…

x

Share: Interview mit Werner Egk


Zeitreise: Klassik im Gespräch | Deutsche Welle

Die Podcast-Reihe "Klassik im Gespräch" präsentiert Interviews mit zahlreichen prominenten Dirigenten, Komponisten sowie Sängerinnen und Sängern, die die Deutsche Welle im Laufe der Jahre geführt hat.

Zeitreise: Klassik im Gespräch | Deutsche Welle


Switch to our mobile site